05 Apr

ZS80: Eine Kirche auf dem Dachboden – Reformation und das Goldene Zeitalter in den Niederlanden

Wir springen nach Amsterdam: 1661 beginnt dort der Katholik Jan Hartmann, eine Kirche in sein Grachtenhaus zu bauen. Es entstand eine beeindruckende Kirche, die bis zum Ende des 19. Jahrhunderts genutzt wurde, ehe sie 1888 zu einem Museum wurde, das noch heute besucht werden kann: das Museum Ons’ Lieve Heer op Solder.

Um zu klären, warum Jan Hartmann das gemacht hat, sprechen wir über eine faszinierende Zeit in der niederländischen Geschichte: Die Reformation, den Achtzigjährigen Krieg und das Goldene Zeitalter, in dem Amsterdam zu einer der bedeutendsten Städte der Welt wurde.

Das Outro ist die niederländische Nationalhymne, auch Het Wilhelmus oder Geusenhymne genannt. Die in der Episode kurz angesprochene Textzeile, die Wilhelms Zwiespalt verdeutlicht, ist: “Ein Prinz von Orange bin ich frei unerfehrt, den König von Hispanien hab ich allzeit geehrt.” Im Original: “Een Prinse van Oranje ben ik, vrij, onverveerd, den Koning van Hispanje heb ik altijd geëerd.”

Die Kirche in der heutigen Form, fotografiert von der obersten Galerie.

Hier hat der Priester der Kirche gewohnt, zuerst Peter Parmentier.

Aus dem Fenster der Dachbodenkirche ist die neue Kirche zu sehen, nach deren Fertigstellung die Hauskirche 1888 zu einem Museum wurde: die Basilika St. Nikolaus.

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