ZS235: Die Quarzkrise

Wir springen in dieser Folge mitten ins 20. Jahrhundert. Schauplatz ist die Schweiz, wo seit Jahrzehnten eine Industrie den Weltmarkt beherrscht: die Uhrenindustrie.

Doch all das gerät in den 1970er Jahren ins Wanken, als eine neue Technologie für einen Umbruch sorgt, der tausende Arbeitsplätze vernichten und unzählige Betriebe in den Abgrund stürzen wird.

Wir sprechen darüber, wie es dazu kam und wie die Schweiz sich mit aller Macht dagegen stemmte.

Das Episodenbild zeigt keine Quarzuhr, sondern das Uhrwerk einer Taschenuhr, ca. Ende 19. Jahrhundert.

Wer mehr über die Quarzkrise und weitere Revolutionen der Uhrenindustrie lesen will, sollte sich diese Reihe auf Hodinkee zu Gemüte führen.

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ZS193: Kanton Übrig – Wie Vorarlberg 1919 nicht der Schweiz beitrat

In dieser Folge geht es um Vorarlberg kurz nach dem Ersten Weltkrieg und dem Zusammenbruch der Habsburger Monarchie: Mit einer überwältigenden Mehrheit stimmte die Vorarlberger Bevölkerung in einer Volksbefragung am 11. Mai 1919 dafür, Verhandlungen über den Beitritt zur Schweiz zu führen. Wir sprechen darüber, wie es dazu kam und warum daraus nichts wurde und Vorarlberg noch heute als Kanton Übrig bekannt ist.

Die Geschichte erzählt uns diesmal wieder ein Gast: Florian Gasser (@FlorianGasser), Journalist bei der ZEIT, für die er auch den Podcast Servus. Gruezi. Hallo. macht. Florian hat diese Geschichte für die ZEIT recherchiert (Zu hülf, ihr Eidgenossen!) und er erzählt uns von den Hintergründen: Eine zentrale Rolle spielt der Lehrer und antisemitische Agitator, Ferdinand Riedmann, der kurzfristig politische Erfolge feierte – bis er wegen Vergewaltigung eines jungen Mädchens verurteilt wurde.

Hinweis zur 200. Folge

Für die Jubiläumsfolge planen wir eine Spezialausgabe, in der wir mit euch ins Gespräch kommen wollen und über Zeitsprung sprechen möchten. Wenn ihr immer schon mal was über Zeitsprung oder uns wissen wolltet, dann ist jetzt die Gelegenheit. Außerdem interessiert uns natürlich, wann, wie, wo und warum hört ihr Zeitsprung und was ihr so erlebt habt beim Hören. Daher: Erzählt uns eure Geschichten!

Schickt uns also Fragen, Kommentare, Kritik, Lob oder einfach Grüße zum Jubiläum per Mail an (feedbackATzeitsprung.fm) oder via Twitter (@ZeitsprungFM).

Wer auch mal in Zeitsprung zu hören sein will, kann die Frage, den Kommentar oder die Grüße auch selbst einsprechen und sie uns per WhatsApp oder Signal schicken: Und zwar an die Nummer 0151 56556145. Wichtig: Das Ganze muss uns bis zum 21. Juli 2019 erreicht haben.

Das Episodenbild zeigt ein Plakat von Jules Courvoisier zur Volksabstimmung am 11. Mai 1919 in Vorarlberg.

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ZS176: Die Anfänge des Anarchismus und was Uhrmacher in der Schweiz damit zu tun haben

Wir springen mal wieder in die Mitte des 19. Jahrhunderts und beschäftigen uns diesmal mit den Anfängen des Anarchismus und der Schweizer Uhrenindustrie. In den 1860er- und 1870er-Jahren war die Gegend um Saint-Imer im Berner Jura eine Hochburg des Anarchismus in seiner Entstehungsphase als internationale politische Bewegung und gleichzeitig ein Zentrum der Uhrenindustrie, die in dieser Zeit dort weltweit führend war.

In der Episode sprechen wir darüber, wie sich die Arbeitsbedingungen der Uhrmacher in der Schweiz veränderten durch die Globalisierung und der Streit zwischen Marxisten und Anarchisten zum Bruch der Ersten Internationalen führte – und damit die Juraföderation für kurze Zeit zum Zentrum der anarchistischen Bewegung wurde.

Unterstützt werden wir dabei wieder von einem Experten. Florian Eitel hat ein Buch zu dem Thema geschrieben: Anarchistische Uhrmacher in der Schweiz. Mikrohistorische Globalgeschichte zu den Anfängen der anarchistischen Bewegung im 19. Jahrhundert, das als Open Access-Publikation vorliegt.

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ZS28: Von Appenzellern, Bregenzern und einer Frau namens Guta

In dieser Episode springen wir in die Zeit der Appenzellerkriege im sehr frühen 15. Jahrhundert. Der Sage nach spielte eine alte Spinnerin dabei eine wichtige Rolle. Aber tat sie das wirklich?


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