Extra: Revolution 1918/19 in Bayern

In dieser Bonusfolge geht es wieder um die Revolution von 1918/19: Wir beschäftigen uns diesmal mit der Situation in Bayern.

Als Experte ist der Historiker Dr. Georg Köglmeier vom Lehrstuhl für Bayerische Landesgeschichte an der Uni Regensburg zu Gast. Wir sprechen darüber, wie die Revolution ablief und auch, welche Folgen sie hatte: Denn auf die lange Phase der Revolution(en) in Bayern, bis hin zum Bürgerkrieg, folgte eine reaktionäre Zeit. Bayern gilt während der Weimarer Republik als Hort der Reaktion.

Außerdem sprechen wir darüber, warum das Thema bis heute ein Politikum ist in Bayern und welche Überraschungen die Geschichte der Bezeichnung „Freistaat Bayern“ bereithält.

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ZS162: Novemberrevolution und die mehrfache Ausrufung der Republik

Wir springen 100 Jahre zurück und beschäftigen uns mit der Novemberrevolution von 1918/19. Am 9. November 1918 wird nicht nur die Abdankung von Kaiser Wilhelm II. verkündet, sondern wird in Berlin (mindestens) zweimal die Republik ausgerufen: Durch Philipp Scheidemann auf dem Balkon des Reichstags und durch Karl Liebknecht beim Berliner Schloss.

Was wissen wir eigentlich über die Ereignisse am 9. November, die in der Rückschau mit zu den symbolträchtigsten Ereignissen der deutschen Geschichte zählen? Beim genaueren Blick auf die Quellen zeigt sich, dass die Republik-Ausrufungen erst im Nachhinein zu dieser Zäsur stilisiert wurden, als die wir sie heute kennen.

Diese Folge ist gleichzeitig der Startpunkt für eine kleine Serie zur Revolution. In den nächsten Wochen folgen weitere Episoden, in denen einzelne Aspekte dieser Geschichte noch weiter vertieft werden.

Vielen Dank an Dominik Juhnke vom Zentrum für Zeithistorische Forschung, der uns als Experte zur Verfügung stand. Das Buch, über das wir gesprochen haben, das er mit Judith Prokasky und Martin Sabrow herausgegeben hat, heißt „Mythos Revolution. Karl Liebknecht, das Berliner Schloss und der 9. November 1918“.

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