Extra: Die gesamte Führung durch den Jüdischen Friedhof Währing

In dieser Spezialfolge, angekündigt in der eigentlichen Folge 136, ist nun die gesamte aufgenommene Führung durch den jüdischen Friedhof Währing in Wien, geleitet von der Historikerin Tina Walzer zu hören. Einige der Dinge, die hier zu hören sind, sind bereits in der eigentlichen Folge zu hören, v.a. der erste Teil über die Geschichte des Friedhofs. Andere Teile haben es aus Zeitgründen nicht in die Folge geschafft, und können hier nun nachgehört werden, zum Beispiel die Beschreibung des Friedhofs im Friedhof, nämlich der Türkisch Israelitischen Kultusgemeinde.

Außerdem gibt’s am Schluss auch noch ein paar mehr Antworten auf Fragen, die an Tina Walzer gestellt wurden.

Für alle jene, die bereits in Episode 136 gehörte Teile überspringen wollen, haben wir Kapitelmarken eingefügt.

Hier nochmal zur Information: Wer selbst an einer solchen Führung teilnehmen will oder bei einem der Freiwilligentage helfen will, den Friedhof zu pflegen, findet unter dieser URL alle Informationen dazu.

Bilder

Hier noch ein paar zusätzliche Bilder zu jenen bei Episode 136.

Ein Grabmal im Türkisch-Israelitischen Friedhofsteil

Das von Tina Walzer beschrieben Grabmal mit extra hoher Urne im stilisierten Turm.

 

Das von Tina Walzer beschriebene Hochhaus, der Arthur-Schnitzler-Hof, das auf dem während der NS-Zeit zerstörten Teil des Friedhofs errichtet wurde.

 

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ZS136: Der Jüdische Friedhof Währing

Wir springen in dieser Episode ins 19. Jahrhundert Wiens. Genauer lassen wir uns durch diese Zeit führen, und zwar wortwörtlich. Im Rahmen einer Führung durch den jüdischen Friedhof Währing, der aktiv für etwas über 100 Jahre verwendet wurde, erzählt uns die Historikerin Tina Walzer die Geschichte des Friedhofs, und damit auch die Geschichte der jüdischen Gemeinde Wiens des 19. Jahrhunderts.

Bilder

Ein wie von Tina Walzer beschriebener traditioneller Grabstein

Die in der Episode erwähnten Priesterhände

Blick auf den Arthur-Schnitzler-Hof, der auf dem während der NS-Zeit zerstörten Teil des Friedhofs gebaut wurde. Ursprünglich für den Bau eines nie fertiggestellten Luftschutzbunkers, wurden hierfür über 2000 Gräber zerstört.

Eine der erwähnten Gruftanlagen, die im Jahr 1943 aufgebrochen wurde, um die Gebeine für Untersuchungen des Naturhistorischen Museums Wien zu stehlen.

Führungen und Freiwilligentage

Wie ebenfalls erwähnt, ist die Instandhaltung des Friedhofs schwierig, da die nötigen Mittel fehlen. Daher gibt es sogenannte Freiwilligentage, an denen geholfen werden kann, den Friedhof zu pflegen.

Da der Friedhof aufgrund diverser Gefahrenquellen nicht öffentlich zugänglich ist, sind diese Freiwilligentage neben den ebenfalls regelmäßig stattfindenden Führungen die einzige Möglichkeit, sich den Friedhof genauer anzusehen. Wir empfehlen daher allen, die die Möglichkeit haben, an einem Freiwilligentag teilzunehmen, das auch zu tun.

Alle Information dazu gibt’s hier.

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