18 Apr

ZS30: Wie die Zeit zu unserer Zeit wurde

Pünktlich zur Jubiläumsepisode sehen wir uns die eine Sache genauer an, um die es hier immer geht: die Zeit. Obwohl die Zeitbestimmung und Zeitmessung schon seit Jahrtausenden durchgeführt wird, ist unsere standardisierte Zeit ein relativ junges Kind der Geschichte. Wir sprechen darüber, warum im Laufe des 19. Jahrhunderts beinahe zeitgleich (ha!) überall auf der Welt die Standardisierung der Zeit forciert wurde. Ein Zeitsprung also im wahrsten Sinne des Wortes.


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2 Gedanken zu „ZS30: Wie die Zeit zu unserer Zeit wurde

  1. Im Podcast wird erwähnt, dass es in Wien früher dunkel wird, als in Hamburg, weil Wien weiter im Osten liegt. Das mag zum früheren Sonnenuntergang beitragen, ist aber nicht der Hauptgrund. So geht heute (9.6.2016) in Hamburg die Sonne um 21:47 Uhr unter, in Wien zwar schon um 20:53 Uhr, aber in Danzig (das noch weiter im Osten liegt) erst um 21:17 Uhr.
    Der Hauptgrund ist, das die Tage in Richtung Äquator ganzjährig zu einem ausgeglichenen Hell/Dunkel-Verhältnis zu tendieren. Als Extreme: am Nordpol geht die Sonne im Sommer gar nicht unter und im Winter gar nicht auf, während es am Äquator Sommer wie Winter jeweils 12 Stunden hell und 12 Stunden dunkel ist. Da Wien also näher am Äquator liegt als Hamburg, geht die Sonne im Sommer zwar früher unter als in Hamburg. Dafür ist es in Wien im Winter abends länger hell als in Hamburg.

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