ZS260: Der Rattenfänger von Hameln

Wir springen in dieser Folge ins Jahr 1284. In der niedersächsischen Stadt Hameln wird in diesem Jahr ein geheimnisvoller Flötenspieler nicht nur Ratten, sondern auch 130 Kinder ins Verderben locken. Die Geschichte übt eine solche Faszination auf die Menschen aus, dass sie im Laufe der Jahrhunderte zu einer der bekanntesten Sagen Deutschlands wird.

Wir sprechen in dieser Folge darüber, was es mit möglichen historischen Hintergründen dieser Geschichte auf sich hat.

Der erwähnte Artikel von Prof. Udolph ist hier zu finden.

Das Episodenbild zeigt den erwähnten Ausschnitt des Kirchenfensters in der Marktkirche in Hameln.

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3 Antworten auf „ZS260: Der Rattenfänger von Hameln“

Ich möchte noch auf das hochspannende Buch “Professor Udolphs Buch der Namen” hinweisen, in dem besagter Professor über Namensetymologie aufklärt.

Servus,

schöne Folge zu einem wirklich spannenden Thema, das mit der Zeit immer interessanter wird. Man findet einfach keine perfekte Erklärung, und die Wahrheit lässt sich auch nicht mehr nachvollziehen. Entsprechend bleibt genug Raum für Spekulationen.

Ein gute Ergänzung wäre auch dieser BR-radiowissen podcast:
https://www.br.de/mediathek/podcast/radiowissen/hamelns-verschwundene-kinder-der-zauber-des-rattenfaengers/31658

Der Experte in dem Podcast (Museumsleiter Stefan Daberkow) findet die Ostwanderungs-Theorie auch plausibel. Er sieht aber einen nachvollziehbaren Haken: In der Geschichte verschwinden die Kinder spurlos, und bei einer Auswanderung nach Brandenburg sollte man doch zumindest von dem ein oder anderen noch einmal irgendetwas gehört haben.
Hier wird auch noch eine andere interessante Theorie erwähnt: Irgendeine Art Aufstand oder Sektenbewegung, die blutig niedergeschlagen wurde. Das würde erklären, warum die Leute die Ereignisse in so einer Geschichte chiffriert haben, warum die offizielle Stadtchronik das Ereignis garnicht erwähnt, und warum die “Kinder” nie mehr gesehen wurden. Der Haken ist aber natürlich, dass es keine Quellen (z.B. von ausserhalb) gibt, die von so einem Ereignis berichten.

Das Ganze bleibt also mysteriös. ^^

Cheers,
Stefan

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