ZS249: Das Malireich und die Pilgerreise des vielleicht reichsten Mannes der Geschichte

Wir springen in dieser Folge ins Mittelalter. Allerdings nicht wie so oft ins europäische, sondern ins afrikanische Mittelalter. Im westafrikanischen Malireich regiert im 14. Jahrhundert Mansa Musa, und wir sprechen über ihn, sein Reich und seine Pilgerreise nach Mekka, die weitreichende Folgen haben sollte.

Die Episodenfolge zeigt Mansa Musa im in der Folge erwähnten Atlas des Spaniers Abraham Cresques aus dem 14. Jahrhundert.

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10 Antworten auf „ZS249: Das Malireich und die Pilgerreise des vielleicht reichsten Mannes der Geschichte“

Eine wirklich spannende Folge, vielen Dank dafür! Kann es sein, dass man ab ca Minute 20:38 2 übereinander liegende Tonspuren hört? Wenn man in der Regel durch euren Podcast tontechnisch so gut versorgt wird, fällt einen sogar dies auf 😉

Ich dachte ich hätte alle alten folgen zumindest gut genug gescreent wenn nicht gehört? Wann ward ihr bitte “einige Male” in Südamerika? Die Expeditionen, die mir einfallen, waren ja hauptsächlich nach Nord- und Mittelamerika. Also ich finde, da ist Luft nach oben

Eine interessante Folge. Mit dieser Folge als Wissensbasis habe ich jetzt auch die Doku „eine kurze Geschichte der Sklaverei“ auf Arte gesehen. Dort zeigten sie den katalanischen Weltatlas, auf dem Musa mit Gold abgebildet ist. Vielen Dank für einen wichtigen Aspekt afrikanischer Geschichte.

Irgendwie dachte ich von einem Eurer früheren Folgen Jako Fugger den Reichen als “richest Person in History” abgespeichert zu haben. Wie war das nochmal? Ihr habt doch alle Folgen im Kopf. 😉
Vielen Dank für die tollen Geschichten

Rainer

Bei 16:48 sagt Richard die Kaaba sei würfelförmig. Sie ist tatsächlich quaderförmig. Das ist lustig, weil “Kaaba” Würfel heißt.

Ich hab mir gedacht die Anmerkung ist so entbehrlich, dass sie schon wieder unentbehrlich ist. 😉

Aber tolle Folge! Das Malireich war mir vorher unbekannt.

Ein ägyptischer Freund hat mir erzählt, dass noch heute – viele Jahrhunderte nach diesem Ereignis – noch zahlreiche Phrasen und Sprichwörter in Ägypten gebräuchlich sind, die sich positiv auf den Aufenthalt des Mansa Musa beziehen.

Vielen Dank für diese (mal wieder) sehr interessante Folge. Bitte weiter so.
Zum Thema “Zahlenangaben” gebe ich gerne eine Anmerkung des Althistorikers R. M. Errington weiter. In einem Seminar hatte er mir dazu mal empfohlen, bei nicht überprüfbaren Angaben die Zahlen als Größenordnungen zu verstehen (z. B. 10.000: “Viele”, 50.000: “Sehr viele”, 100.000: “Sehr, sehr viele”). Die Zahlen zu den Heeresstärken in der Schlacht von Crecy und die verschiedenen Schätzungen sind da ein schönes Beispiel. Und die Quellenlage ist da eigentlich besser.
Wenn man sie als grobe Einordnung nimmt, erspart das m E. sinnlose Vergleiche und Folgerungen (heutiger Goldwert, mit dem römischen Heer etc.).

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