ZS212: Eine kleine Geschichte der Sternbilder

In dieser Folge schauen wir in den Himmel und beschäftigen uns mit Sternbildern – und der Geschichte, wie sie im 20. Jahrhundert festgelegt wurden. Denn heute sind genau 88 Sternbilder am Himmel zu sehen und sie unterscheiden sich grundlegend von ihren historischen Vorbildern. Wir sprechen über die Entstehung und Bedeutung von Sternbildern und über einige, die es nicht in den offiziellen Katalog geschafft haben, wie die Katze oder die Buchdruckerwerkstatt.

Als Experte für diese Folge unterstützt uns der Astronom Florian Freistetter (@astrodicticum). Er verbreitet ganz viel Wissen über Astronomie und Wissenschaft, steht regelmäßig als Science Buster auf der Bühne und hat auch einen Podcast über Astronomie, die Sternengeschichten. Und Florian hat ein Buch geschrieben: Eine Geschichte des Universums in 100 Sternen, in dem er auch einige der Geschichten erzählt, über die wir in der Folge sprechen.

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4 Antworten auf „ZS212: Eine kleine Geschichte der Sternbilder“

Ich liebe Euren Podcast nicht nur wegen den Geschichten, sondern auch wegen Eurer lebendigen Ausdrucksweise. Ihr tragt sicherlich mit Eurem gesprochenem Wort bei, daß die deutsche Sprache lebt, wächst und gedeiht. Deshalb, damit die Vorbildrolle perfekt wird, wage ich eine Kritik anzubringen. In Minute 26:49 sagt Daniel “…und dann kam der 2. Weltkrieg…..” Kriege kommen nicht über uns wie Unwetter! Sie werden immer von Menschen ausgelöst und geführt. Ich würde mich freuen, wenn sich diese Zusammenhänge in Euren Worten widerspiegeln.
Bitte noch mehr Zeitsprünge
ein treuer Hörer

Hey Bodo,
du hast recht, das ist keine gute Formulierung. In dem Fall ging es aber nicht um den Beginn des Krieges, sondern um eine zeitliche Abfolge, um zu verdeutlichen, warum Deutschland und Österreich erst so spät in die IAU aufgenommen wurden.

Ich mag euren Podcast auch sehr gerne und hoffe, dass es in der Zukunft noch viel mehr tolle Zeitsprungfolgen geben wird! Vielen Dank, dass ihr euch immer wieder so viel Zeit nehmt, um jede Woche eine Folge rauszubringen! Macht weiter so!

Sternbilder sind ganz praktisch eine prima Orientierungshilfe beim nächtlichen “Rudergehen” auf seegehenden Schiffen oder Booten.
NICHT zum eigentlichen navigieren, das wäre viel zu ungenau.
Ich habe die Sache auf einem Großsegler kennengelernt.
Der Rudergänger steuert das Schiff am Ruder nach dem Kompass.
Viel weniger ermüdend, als längere Zeit nur den relativ kleinen Kompass zu beobachten, ist es ein Objekt vom Platz des Ruders am Heck des Schiffes über den Bug des Schiffes, bei Seglern z.b. den Klüverbaum anzupeilen.
(Die Segel muss der Rudergänger sowiso auch ständig beobachten)
Natürlich steht kein Stern am Himmel fest, aber es gibt doch so einige, die sich (natürlich scheinbar) recht langsam horizontal bewegen, und damit für jeweils einige Minuten prima als Peilmarke für den jeweiligen Kurs geeignet sind.
Das bekannte Sternbild hilft dabei zur Orientierung um einen geeigneten Stern für den jeweiligen Kurs zu identifizieren.

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