15 Feb

ZS21: Von der Erfindung der Einbauküche

Diesmal geht es bei Zeitsprung um Architekturgeschichte: Wir widmen uns der Wiener Architektin Margarete Schütte-Lihotzky, die in den 1920er Jahren in Frankfurt den Prototypen der modernen Einbauküche entwickelt, die Frankfurter Küche.

Shownotes:

Frankfurter-kueche-vienna


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7 Gedanken zu „ZS21: Von der Erfindung der Einbauküche

  1. Hallo ihr beiden,
    vielen Dank für diese interessante Geschichte. Hatte mir bisher keine Gedanken über die Entstehung der Einbauküche gemacht – jetzt weiß ich mehr. Super Folge, grabt bitte weiter solche Geschichten aus.

  2. Servus ihr Beiden!
    Super interessanter Podcast! Die Küche meiner Oma erinnert noch sehr stark an die Orginalversion der Frankfurter Küche.
    Eine Frage, die mir im Zuge dessen gekommen ist: wisst ihr, warum genau sich eigentlich die Schütten aus der Frankfurter Küche nicht durchgesetzt haben? In Großküchen sind die ja heutzutage immer noch zu finden, warum also nicht im privaten Raum?
    Danke, Abby

    • Hey Abby, danke! Ja, das ist ne gute Frage, auf die mir aber keine überzeugende Antwort einfällt. Muss ich vielleicht noch mal graben.
      Grüße, Daniel

      • Abby, Daniel: ich denke, weil es lebensmittelhygienisch nicht so super ist. Wir hatten Schütten in der Küche meines Elternhauses. Salz und Zucker zieht dort leicht Feuchtigkeit (vor allem in einem alten, feuchten Haus wie unseres eines war) und Ungeziefer hat freie Fahrt. (Wir hatten ein Ameisenproblem, quer durch die Küche direkt in die Zuckerschütte.)

        Manchmal ist so ein Deckel, als Aromaschutz, Schutz gegen Umwelteinflüsse und Ungeziefervermeidung schon ganz praktisch.

  3. Erstmal besonderen Dank für diese Folge. Bauhaus und alles drum herum ist immer ziemlich interessant.

    Der Grund warum sich die Schütten nicht durchgesetzt haben sind für mich ziemlich offensichtlich: Da die Schütten oben offen sind, oxidiert die darin gelagerte Substanz und wie am Bild zu sehen ist, handelt es sich doch um relativ große Schütten. Diese großen Schütten machen so nur in Großküchen mit einem entsprechend hohen Verbrauch wirklich Sinn. Weiterhin spielt die Hygiene eine weitere Rolle, da diese eigentlich gereinigt werden sollten wenn sie leer sind. Dank Wegwerf- und Einwegmentalität ist das natürlich indiskutabel.
    Gewürze, etc. in einzeln abschließbaren Gefäßen halten länger auch wenn es heutzutage ohne weiteres möglich wäre, kleinere und relativ luftdichte Schütten zu entwerfen.

    Wer sich das original Video zur Frankfurter Küche ansehen möchte, wird bei Vimeo fündig:

    Sollte man für Studenten wieder einführen dieses Küchenkonzept 😉

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