12 Mrz

ZS181: Von Gulasch, Pörkölt und Nationalgerichten

Wir springen in dieser Folge in die ungarische Tiefebene, wo vor Jahrhunderten Viehhirten eine Suppe kreierten, die in weiterer Folge ein identitätsstiftendes Merkmal ungarischer Kultur werden sollte.

Wir sprechen über das, was diese Suppe ausmacht, wann das Paprikapulver dazukam und warum Gulasch heute als ungarisches Nationalgericht gilt.

Die am Anfang der Folge erwähnte Episode des Zeitspeise Podcasts über Pizza findet sich hier.

Das Episodenbild ist aus dem frühen 21. Jahrhundert und zeigt Pörkölt mit traditionell dazu gereichten Kartoffeln.

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5 Gedanken zu „ZS181: Von Gulasch, Pörkölt und Nationalgerichten

  1. Was für eine die Säfte anregende Episode!
    Sie hat mich dazu inspiriert, in den nächsten Tagen mein erstes Szegediner Gulasch zu kochen!

    Vielleicht ein kleines Addendum für das Gespräch gegen Ende:
    Ist es nicht albern, gerade so etwas wie Gerichte oder Getränke vor den Karren des Nationalismus zu spannen?
    Ist die Geschichte des ,,Gulasch” nicht ein Paradebeispiel dafür, wie Rezepte, Zutaten und Essgewohnheiten über kulturelle, religiöse und geographisch Grenzen hinweg wandern, sich verändern und Menschen inspirieren?
    Würde man ethnisch-nationalistische Ideen ernst nehmen, würde man in der Gegend, aus der ich komme, wahrscheinlich noch heute nur Kohl, Haferbrei und (vielleicht etwas) Schweinefleisch essen – natürlich ungewürzt!

    Jetzt kriege ich Hunger …

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