26 Dez

ZS170: Auf Schatzsuche

In dieser Episode gehen wir auf Schatzsuche. Auf der Kokos-Insel, einer kleinen Insel vor Costa Rica, soll ein legendärer Piratenschatz versteckt sein: Der Kirchenschatz von Lima. Wir beschäftigen uns mit dem Mythos des Schatzes und einem Mann, der sein halbes Leben mit der Suche nach dem Schatz auf der Insel verbracht hat. Doch August Gissler wurde, wie so viele vor und nach ihm, nicht fündig.

Bei der Gelegenheit sprechen wir gleich noch über das „Goldene Zeitalter der Piraterie“ und über Freibeuter und Kaperfahrer, die gerade im Pazifik häufig anzutreffen waren.

Diese Folge hat wieder einen Themenpaten, vielen Dank an André für den Hinweis!

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14 Gedanken zu „ZS170: Auf Schatzsuche

  1. Hallo Daniel,
    Gratulation zu der wie immer spannenden Episode! Möchte dich noch auf das Buch “Reisen im Licht der Sterne” von Alexander Capus aufmerksam machen, in dem dieser das Leben von Robert Louis Stevenson beschreibt. In dem Buch vertritt Capus die Theorie, dass Sevenson den Kirchenschatz von Lima gefunden und verhökert haben könnte. Und zwar auf einer anderen “Kokosnuss-Insel” – die in der Samoa-Inselgruppe liegt. https://de.wikipedia.org/wiki/Reisen_im_Licht_der_Sterne
    Diese Geschichte ist – finde ich – noch eine originelle Erweiterung der eh schon spektakulären Geschichte der Costa-Ricanischen Kokosnuss-Insel.

    Liebe Grüße – und alles Gute für das neue Zeitsprung-Jahr :-),
    Martin

    • Hey Martin,

      danke, das ist spannend, muss ich mir anschauen!
      Zur Vorbereitung habe ich ua. von Ina Knoblich „Das Geheimnis der Schatzinsel“ und da wird am Ende auch angedeutet, dass der Schatz mit Hilfe von Stevenson zu finden wäre.

      Viele Grüße
      Daniel

    • Tausend Dank für den Tipp, lieber Martin. Das Buch ist sehr spannend, und dann muss man die Zeitsprung-Episode gleich nochmal hören, mit den neuen Informationen im Hinterkopf. Großes Lob auch an Daniel und Richard, Euer Podcast ist einfach toll und immer eine Bereicherung! Gracias!!

  2. Hey Daniel!

    Ich fürchte, du hast die Roosevelts verwechselt. Theodore ist bereits 1919 gestorben und kann somit nicht 1938/40 auf Schatzsuche gegangen sein.

    • Hey Fabi,

      stimmt, danke für den Hinweis! Das muss Franklin D. gewesen sein. Hatte in meinen Notizen nur Roosevelt stehen und hab dann wohl automatisch Theodore gesagt.

  3. Ja, die Kokosinsel; interessante Geschichte. Ich möchte gern noch einige Anmerkungen dazu loswerden:

    William Dampier (ja, der Name wird englisch ausgesprochen: “Däm-pier”) ist wahrscheinlich nie auf der Kokosinsel gewesen. Im Wikipedia-Eintrag zur Insel wurde das leider falsch wiedergegeben (inzwischen korrigiert). Laut seinem Reisebericht sind sie an widrigen Winden gescheitert, als sie sie Insel anlaufen wollten. Seine Beschreibung der Insel beruht auf Hörensagen: “This is the account that the Spaniards give of it, and I had the same also from Captain Eaton, who was there afterward.” Zudem war jene Kaperfahrt ziemlich erfolglos, ich glaube nicht, dass die irgendwelche Schätze zu verstecken hatten.

    Dampier war nie Piratenkapitän oder so, er ist eher “per Anhalter” da mitgefahren, um die Welt zu sehen. Bekannt ist er aufgrund seiner Reiseberichte, als Naturforscher, Hydrograph und hervorragender Navigator – nicht weil er ein großartiger Pirat gewesen wäre.

    Jo, eine echt spannende Persönlichkeit, die leider – selbst in England – heute kaum mehr jemand kennt.
    Ich gebe zu, ich bin ein Fan 🙂 Deshalb habe ich ihn als Nick und als Namensgeber meines Blogs gewählt (Geschichten aus dem Zeitalter der Entdeckungsreisen etc.). Ich hoffe, diese Eigenwerbung ist erlaubt …

    Dampier hat auch nicht im Auftrag von James Cook Australien erkundet. Die beiden waren keine Zeitgenossen (Dampier 1651–1715, Cook 1728-1779). Running Gag: lustigerweise hat er auch auf seiner Australien-Expedition (1699) eine Cocos-Insel verfehlt (gibt ja viele Inseln dieses Namens).

    1856 erfolgte die Ächtung der Kaperei durch die Pariser Seerechtsdeklaration, das stimmt soweit. Das Goldene Zeitalter der Piraterie endete allerdings über hundert Jahre früher (ca. 1690–1730).

    Grüße
    Dampier

  4. Pingback: William Dampier und die Kokos-Insel – Dampierblog

  5. Wollte ebenfalls Capus’ “Reisen im Licht der Sterne” empfehlen. Die Hörbuchausgabe ist recht gelungen.
    Ansonsten, wie immer, eine schöne Geschichte. Nach einem halben Jahr täglich pendeln mit Zeitsprung bin ich jetzt auf Stand 😉
    Macht weiter so!

  6. Da Roosevelt als junger Mann eine Weile nach dem berühmten Schatz von Oak Island gesucht hat und dort einige Monate selbst suchte, wäre es schon wahrscheinlich das er die Kokosinsel auch auf Grund der Schatzerzählungen dort auftauchte.
    Angeblich ließ er sich auch während seiner Zeit als Präsident über die Fortschritte auf Oak Island unterrichten. Einmal angefixt…

  7. Wie lustig, mein Dad war ja in den 80ern auch zwei- dreimal als Expeditionsleiter mit verrückten reichen Norddeutschen auf “Piratenschatzsuche” in Costa Rica.
    Wahrscheinlich bestand seine Hauptaufgabe neben Camps bauen und auf Schlangen und Skorpione aufmerksam machen als Latino im sachkundigen Schmiergelder an die örtlichen Behörden verteilen. Nicht das die tatsächlich dort im Naturschutzgebiet gebuddelt haben…
    Natürlich haben sie nichts gefunden, aber er wurde ja bezahlt, hatte Spaß und kam mit -gekauften- Schätzen für mich und meine Mutter zurück. Für die gab es sogar einen Diamantring. Den sie sich natürlich auch selbst hätte kaufen können 😉

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