24 Okt

ZS161: Steamboat Arabia oder Der Schatz im Maisfeld

Wir springen in dieser Episode in die Mitte des 19. Jahrhunderts. Ort des Geschehens sind die heutigen USA. Es herrscht Aufbruchsstimmung, denn alle wollen in den Westen. Um dorthin zu gelangen werden Dampfschiffe verwendet, doch die Reise auf den seichten, schlammigen Flüssen der USA ist nicht ganz ungefährlich.

Wir sprechen in dieser Episode über eines der Schiffe, das Passagiere und Waren in den Westen brachte, aber auch über Schatzsucher, die im Jahr 1988 den Fund ihres Lebens machten.

Die in der Episode erwähnten Bilder gibt’s – aus Spoilergründen – hier.

Das Episodenbild zeigt – in Ermangelung einer verwendbaren Darstellung der Arabia – die einige Jahre jüngere Mayflower.

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11 Gedanken zu „ZS161: Steamboat Arabia oder Der Schatz im Maisfeld

    • Ich möchte das mal ergänzen.

      Es geht der Irrtum um, dass James Watt die Dampfmaschine erfunden habe, dem ist aber nicht so. Er ist halt nur eine viel schillernde Figur (oder Persönlichkeit) als Thomas Newcomen, dem tatsächlichen Erfinder.
      Watt hatte “lediglich” die Dampfmaschine verbessert. Diese Verbesserung war aber erheblich und somit ein Meilenstein in der Geschichte der Industrialisierung.
      Newcomens Maschine hatte lediglich einen Wirkungsgrad von einem halben Prozent, und war damit, obgleich im Einsatz, nur wenig mehr als ein Proof of Concept.

      Watts Dampfmaschine hingegen war für viele Aufgaben einsetzbar und hatte viel mehr “Manneskraft” ersetzen können.

      Ähnlich gilt heute Edison als Erfinder der Glühlampe (“Glühbirne”), diese jedoch hatte viele Väter. Heute benutzen wir aber immer noch die Sockel von Edison, was wir an den Bezeichnungen merken: E14, E27, E40.

      Gruß und vielen Dank für die spannende Folge.
      Fabian

  1. Pingback: Das Steamboat Arabia Museum - Zeitsprung

  2. Hab gerade die Folge gehört. Fand ich als Archäologin ziemlich spannend und musste dann erstmal nach Grabungsbildern googeln. Dass soviel Ladung geborgen wurde und somit ein Querschnitt der damaligen Gesellschaft möglich ist, ist immer wieder faszinierend. Nebenbei aber noch eine Anmerkung. Ihr habt erzählt, dass die Hobbyforscher das Schiff mittels Metalldetektor gefunden haben. Das ist unmöglich. Die schlagen nicht bis in 10 m tiefer aus, sondern nur einige Zentimeter. Wenn dann wurde die Fläche mit einer Geomagnetik prospektiert. Viele Grüße

    • Danke fürs Lob und Danke auch für deine Korrektur. Das stimmt natürlich, da hab ich Unsinn erzählt. Sie haben die Umrisse der Arabia tatsächlich mithilfe eines, wie sie’s auch im Buch beschreiben, Magnetometers ausgesteckt.

  3. Hallo,
    habe die Folge gerade gehört und habe ich in meine Kindheit zurückgeführt gefühlt. Denn Geschichten um Dampfschiffe, Snags und die ständige Veränderungen des Flusses waren lange Thema im DDR Comic Mosaik. Die Digedags in Amerika spielen genau zu dieser Zeit und zeichnen eine gutes Bild der Zeit und des Lebens auf und am Mississippi.

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