15 Aug

ZS151: Manjirō, der erste Japaner in Amerika

Wir springen in dieser Episode ins Jahr 1841. Von einem kleinen japanischen Fischerdorf aus macht sich der 14-jährige Manjirō auf, um Arbeit als Fischer zu finden. Der darauf folgende Fischzug wird sein Leben  – und schlussendlich auch das Schicksal ganz Japans – nachhaltig verändern. Es geht um die USA, den Goldrausch und nicht zuletzt die Öffnung Japans für den Westen im 19. Jahrhundert.

Die Episode stützt sich zu größten Teilen auf diesen Artikel von Professor Adam Stanley, der an der Universität von Wisconsin-Platteville lehrt.

Das Episodenbild zeigt Nakahama Manjirō um das Jahr 1880.

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5 Gedanken zu „ZS151: Manjirō, der erste Japaner in Amerika

  1. Super spannende Sendung:
    Erlauben Sie mir folgenden Kommentar. Commodore Matthew Perry kam 1853 nicht mit Kriegsschiffen nach Japan, sondern mit Walfangschiffen. Daher leitet sich auch die Bezeichnung der “Black Ships” ab. Walfangschiffe waren schwarz geteert und deswegen auch die Bezeichnung der Japaner (kurofune –> black ships) für diese bisher nie gesehenen Schiffe. Erst beim zweiten “Besuch” 1854 kam Perry tatsächlich mit Kriegsschiffen.

    • Ah, vielen Dank für die Information. Ich hab mich da wahrscheinlich verlesen, und war der Meinung der erste Besuch war schon mit Drohgebärde im Hafen mit den Kriegsschiffen.

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