21 Feb

ZS126: Für immer im Eis – die Franklin Expedition

Wir springen in dieser Episode in die Mitte des 19. Jahrhunderts. Ort des Geschehens ist die kanadische Arktis, Protagonisten sind Sir John Franklin und seine Crew in den Schiffen Erebus und Terror, deren Aufgabe es ist, die seit langem gesuchte Nordwestpassage endlich zum ersten Mal zu durchqueren. Der Grund, warum die Expedition auch heute noch so viele Menschen beschäftigt, wird allerdings nicht in der Durchquerung der Nordwestpassage liegen.

Die erwähnte Literatur ist einerseits das Buch von Owen Beattie und John Geiger namens “Frozen in Time: The Fate of the Franklin Expedition” und, für eine neuere und komplettere Geschichte der Expedition und der darauf folgenden Expeditionen “Finding Franklin – The Untold Story of a 165-Year Search” des Historikers Russel A. Potter.

Das Episodenbild ist eine Radierung von Marie Lene Kieberl, angelehnt an ein Foto der Eisleiche John Torringtons.

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20 Gedanken zu „ZS126: Für immer im Eis – die Franklin Expedition

  1. Super Folge. Danke das ihr euch die Zeit nehmen tut, um so einen tollen Podcast zu machen.
    Viele Lieben Dank und Grüße aus Erkner bei Berlin.
    Macht bitte weiter so, Christian.

  2. Hallo. Es gab in den frühen 70ern auch einen Fernsehfilm über eine gescheiterte Arktisexpedition (der Titel ist mir inzwischen entfallen). Später habe ich ihn dann mit der Franklin Expedition in Verbindung gebracht, weil die Protagonisten auch ihre Rettungsboote über das Eis ziehen mussten. Vielleicht weiß noch jemand näheres…

  3. Klasse Folge! Mein Sohn liest gerade die dreibändige Graphic Novel „im Eisland“ über die Franklin-Expedition – auch sehr empfehlenswert.

    Bin schon wieder auf nächste Woche gespannt!

  4. Ich habe die Folge vorhin vor perfekter Kulisse – bei einer Fahrt durch Hamburg im Schneegestöber – hören können, was die Erzählung noch eindrucksvoller gemacht hat – als hättet ihr es geahnt 😉
    Vielen Dank für diese spannende Geschichte, macht weiter so!
    VG
    Hannah

  5. Servus Zeitsprung Team
    Vielen Dank für eure wunderbare Arbeit
    Nur der wöchentliche Zeitsprung macht den harten Alltag erst erträglich:-)

    Grüße aus dem Chiemgau / Provinz Noricum

  6. Interessant sind in diesem Zusammenhang sicherlich auch die Expeditionen von Ernest Shackleton, insbesondere die Endurance-Expedition.

      • Nachdem ich nun die aktuelle Folge (127) gehört habe, klingt es fast danach. 😉
        Aktualitätsbezug hat diese Expedition auch vor dem Hintergrund, dass der Führungsstil von Shackleton in der Wissenschaft diskutiert wird.

  7. Tolle Folge!
    Jedem, der sich für dieses Thema interessiert, sei der Roman “Die Schrecken des Eises und der Finsternis” des vielfach ausgezeichneten Österreichers Christoph Ransmayr ans Herz gelegt. Basierend auf den originalen Logbüchern der “Admiral Tegetthoff” folgt der Autor der österreichisch-ungarischen Nordpolexpedition von 1872-74 unter Weyprecht und Payer. Hier wird dem Leser bedrückend klar, wie es der Besatzung gehen muss, die monate-/jahrelang im Eis eingeschlossen ist. Ransmayr koppelt dieses historische Ereignis mit einer fiktiven Geschichte eines Mannes, der in der Gegenwart die Spur dieser Unternehmung aufnimmt und schließlich im ewigen Eis verloren geht. Eine echte Empfehlung! Eine Empfehlung für euren Podcast: Macht weiter so!

    • Vielen Dank für Lob und Hinweis. Ich bin ja großer Fan von dem, was ich bisher vom Ransmayr gelesen hab, da ist das auf jeden Fall ein guter Tipp.

      Liebe Grüße,
      Richard

  8. Wenns ein Österreicher erzählt, wird gleich nochmal eine Runde grusliger..das macht bestimmt der “Schmäh”.Was für ein Ende…
    Gute Arbeit.Danke.

    • Vielen Dank fürs Lob! Gut zu wissen, dass mein Österreichisch dafür gut ist, Dinge noch grusliger zu machen. Werd ich mir für zukünftige Episoden merken 🙂

  9. Klasse Folge. Ich habe angefangen, die Serie dazu von amc zu schauen. Die ist natürlich mit viel Mystery aufgeladen, nimmt aber auch sehr viele Details der echten Geschichte auf. Gerade kritzelt Fitzjames den Namen eines Verstorbenen an die Seite neben seine Notizen. Werde die Folge nach der Serie noch!al hören 🙂

    • Absolut! Ich find’ den Zugang, dass übernatürliche Dinge enthalten sind, eh gut, weil dadurch auch nicht davon ausgegangen wird, es sei eine absolut authentische Nacherzählung der Ereignisse. Und wenn man mal davon ausgeht, dass es das nicht ist, erfreuen alle Details die zeigen, dass man sich wirklich damit auseinandergesetzt hat.

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