ZS114: Gerhard Zucker und sein Raketentraum

Wir springen zurück in die 30er Jahre des 20. Jahrhunderts. Auf der entlegenen schottischen Insel Scarp wird ein außergewöhnliches Experiment gewagt, in dessen Zentrum ein Mann steht: Gerhard Zucker, deutscher Geschäftsmann und Visionär. Wir sprechen darüber, was gerade ihn auf diese Insel verschlägt und was sich nicht nur er, sondern die britische Regierung von diesem Experiment erwarten.

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9 Antworten auf „ZS114: Gerhard Zucker und sein Raketentraum“

Super, danke für den Hinweis! Höre zwar schon lange Küchenradio, aber die Folge ist mir durchgerutscht. Ich habe mal bei den Stimmen der Kulturwissenschaften was über ein geplantes Rohrpostsystem für Leichentransporte zum Wiener Zentralfriedhof gemacht – aus den Plänen ist aber nie was geworden: http://stimmen.univie.ac.at/podcast/sdk76

Überregionale Rohrsysteme gibt es: Gas- und Öl-Pipelines. Bei diesen gibt es auch die von Richard erwähnten “Relaisstationen” – sprich: Kompressoren – in regelmäßigen Abständen.

Weiter so mit Eueren Geschichten! 🙂

Grüße
Bernd

Wie haben die Leute sich das vorgestellt? Rakete an sich klingt ja cool, aber die ist ja windabhängig in ihrer Flugbahn, und damals gab es noch nicht wirklich Steuerungsmöglichkeiten, die das ausgeglichen hätten. Wie konnte Schmiedl da überhaupt Erfolg haben? Mir ist nicht ganz klar, wie das überhaupt als vielversprechendes Konzept gesehen werden konnte.

Ich hatte als Kind in den 80ern von der älteren Kollegin meiner Mutter ein “Sachbuch”, so eine Art Bilderlexikon für Kinder aus den 60ern.
Mein Hit darin war eine Zeichnung, die eine nahe Zukunftsidee abbildete: unter den Wohnhäusern eine ganze Welt der städtischen Infrastruktur. Am coolsten fand ich die Röhren, in denen freie Kabinen in Pillenform rumschwebten, in die frau nach Bedarf einsteigen und zu anderen Stationen geschossen werden konnte, wie waagerechte Rohrpost eben. Habe lange umsonst darauf gewartet… 🙁

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