01 Nov

ZS110: 110, 112, 999, etc.

Pünktlich zur 110. Episode beleuchten wir diesmal die Geschichte des Notrufs. Heute selbstverständlich, waren Feuerwehr, Rettung oder Polizei nicht immer so einfach zu erreichen. Damit das Ganze auch in etwas Kontext eingebettet wird, gibt’s anfangs auch noch eine kleine Geschichte der Feuerwehr und Rettung.

Vielen Dank an Nils, der uns den Hinweis zu Thema und passender Episodenzahl gegeben hat.

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10 Gedanken zu „ZS110: 110, 112, 999, etc.

  1. Wie währe es mit den Begriffen “Sperrstunde” oder “Ausgangssperre” für “curfew” ? Zur Sperrstunde wurden ja nicht nur die Kneipen geschlossen, sondern auch die Stadttore.

    • Hi Reinhard,

      ein Hörer hat uns drauf aufmerksam gemacht, dass die deutsche Entsprechung wohl “Feuerglockenzeit” sei, also jene Zeit, bei der die Feuerglocke geläutet wird, um den Menschen mitzuteilen, dass sie das Feuer nun löschen sollen.

      Ausganssperre und Sperrstunde passt dann eher auf die spätere Bedeutung von Curfew, das ja heute im englischen Sprachgebrauch so genutzt wird.

      Liebe Grüße,
      Richard

  2. Wie hieß der englische Arzt aus dem 18. Jahrhundert, der zur Behandlung Ertrunkener forschte? William Horse? Harse? Harthe?

  3. Die Geschichte war sehr spannend und aufregend. Es hat mir sehr gefallen und ich habe vieles dazu gelernt. Man konnte auch alles verstehen und Sie haben deutlich genug geredet. Ich würde den PodCasts jeden weiter empfehlen und mich selber mit weiteren Geschichten beschäftigen.

  4. Tach auch, nun wurde mir klar, dass es den Begriff “Nine Eleven” schon vor den Terroranschlägen gab in den USA. Hast du was dazu gelesen, Richard, dass absichtlich genau _das_ Datum ausgewählt wurde von den Terroristen?
    Als Neuabonnentin wühle ich mich gerade durch Teile eures Archivs. Vielen Dank für die fundierte Recherche, die abwechslungsreichen Themen und ganz allgemein für den wöchentlichen Ohrenschmaus.

  5. Schöne Folge … ich habe in der Schule auch die Eselsbrücken für die Notrufnummern gelernt (die zwei 4en kann man auch zu einer Tragebahre zusammenfügen) … und vor ein paar Jahren war ich wirklich froh darüber. Bin völlig unerwartet in einen Notfall geraten und mein Hirn war durch Schock und Überraschung quasi leergefegt. Keine Chance, die Notrufnummer einfach so abzurufen. Aber die Eselsbrücke war sofort da und hat wertvolle Zeit gespart.

  6. Ähhhh, bitte lasst mich nicht dumm sterben und erklärt mir bitte den humoristischen Einspieler am Schluß, bzw. dessen Herkunft.

    Ansonsten möchte ich hier mal Bezug zu anderen Folgen herstellen und mit Halbwissen aus einem historischen Krimi aufwarten, dessen Titel ich auch nicht mehr gestartpaget bekomme. Ist ewig her und ich glaube dass mich damals auch frustriert hat, dass ich offenbar wieder mal einen Folgeband einer Reihe zufällig erwischt hatte, was ja meiner Vorliebe für ordnungsgemäße Reihenfolge zuwider läuft.
    Detektiv ist ein Eunuch in der Türkei Sultan xy-lons, der in einer eigenen kleinen Wohnung wohnt und u.a. auch ein heimliches kurzes Verhältnis mit einer (englischen?)Diplomatengattin hat. Erinnert sich bitte wer und nennt mir den Titel?
    Auf jeden Fall sind die übriggebliebenen eigentlich schon lange verbotenen JANITSCHAREN verdächtig und die Janitscharentürme spielen auch eine Rolle.
    Laut Roman waren die Janitscharen nämlich auch ehemals Feuerwächter, wozu sie auf diesen Türmen nach Bränden Ausschau hielten und dann Alarm auslösten.
    Stimmt das denn?

    • Servus Jule! Das ist ein Ausschnitt aus “IT Crowd”. In der Folge wird eine neue Notrufnummer eingeführt, die unnötig lang ist – eben jene, die im Einspieler aufgesagt wird.

  7. Hallo!
    Die Folge hat mir sehr gefallen und bis heute ist das Thema absolut wichtig!
    2 Dinge sind mir dazu eingefallen, die ich euch gern mitteilen wollte.

    1. Zu dem Teil “Brände in Rom”. Es gibt eine Programm für PC und zwischenzeitlich auch für andere Betriebssysteme, das Nero heißt und den Untertitel “burning Rom” trägt.
    Natürlich ist das ein Programm, mit dem man CD Roms brennen kann.

    2. Ihr habt erwähnt, dass man mit Mobiltelefonen den Notruf wählen kann.
    Dazu folgendes:
    Mein Stiefvater war Polizist in einer größeren Stadt in unserer Umgebung.
    Und es gab eine Zeit, in der eigentlich neue Funkgeräte angeschafft werden sollten, aber leider stand nicht genug Geld dafür zur verfügung.
    Aus diesem Grund haben einige seiner Kollegen sich günstige Handys mit Prepaid Karten gekauft, da man damit immer den Notruf wählen konnte, selbst wenn kein Guthaben mehr auf der Karte war.
    Sie haben dann bei der Notrufzentrale angegeben wer sie sind und von welchem Revier und wurden dann zu ihren Kollegen verbunden.
    Die Not macht eben erfinderisch.

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