06 Sep

ZS102: Ein Picknick, das die Welt verändert

Wir springen diesmal nicht sehr weit in die Vergangenheit zurück. Das Jahr ist 1989, der Ort ist die österreichisch-ungarische Grenze. Mitglieder der ungarischen Opposition planen ein Picknick am Eisernen Vorhang, bei welchem Delegationen der beiden Länder – symbolisch – dabei helfen sollen, den Vorhang abzutragen. Was dann allerdings geschieht, wird dieses Picknick zu einem Katalysator des schlussendlichen Vorhang- und Mauerfalls machen.

Der detaillierte Bericht zur Planung und Durchführung des Picknicks, verfasst von Mitorganisator Laszlo Nagy, ist hier zu finden.

Ein Flugblatt des Picknicks ist auf dieser Seite abgebildet (allerdings nicht wie in der Episode erwähnt mit einer Taube, sondern einer Rose, die Stacheldraht durchbricht).

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2 Gedanken zu „ZS102: Ein Picknick, das die Welt verändert

  1. Mir hat Ihr Podcast sehr gefallen. Da ich zuvor noch nichts zu diesem Thema in der Schule gelernt hatte, fand ich es sehr interessant und auch für eine Schülerin leicht verständlich. Es hat mir auch sehr gefallen, dass Sie nur die wichtigsten Informationen wider gegeben haben. Zuletzt möchte ich noch erwähnen, dass ich einen Buchtipp für Sie habe. Das Buch ,, Der eiserne Vorhang ” von Anne Applebaum enthält bestimmt noch einige interessante Informationen, die sie vielleicht noch nicht kennen. Vielleicht könnten sie sogar mit diesen Informationen einen zweiten Teil zu diesem Podcast drehen.
    Liebe Grüße Dilara

  2. Sehr interessant, dieses Picknick. Ich bin als angehende Studentin im Oktober 1989 nach West-Berlin gezogen und war davor zwei Monate durch Indien gereist, also genau zu der Zeit des Picnicks und der dann später geöffneten Ungarischen Grenze.
    In sehr guter Erinnerung ist mir geblieben, dass ich einem interessierten Inder an einem wie immer schwülen Abend in einem Treppenhaus einer günstigen Unterkunft auf englisch versucht habe zu erklären, was das mit Ost- und West-Deutschland auf sich hat und was da gerade passiert.
    Mir viel es unendlich schwer, mit der Perspektive aus diesem fernen, märchenhaften Land, diesen Konflikt rüberzubringen, denn ich begann selbst daran zu zweifeln – ein geteiltes Land, unzufriedene Bürger auf der Flucht und das im Schatten des gerade erlebten Massakers auf dem Tiananmenplatz.
    Es war eine äußerst spannende Zeit und ich bin froh, so ziemlich mitten drin in den Geschehnissen gewesen zu sein.

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