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Datum: 12. September 2018 12:27 | Dauer: 0:42:50
Ein Zeitsprung über eine Pseudowissenschaft

Wir springen etwa 100 Jahre zurück in die Sowjetunion und beschäftigen uns mit Trofim Denissowitsch Lyssenko und dem nach ihm benannten Lyssenkoismus. Der Agrarwissenschaftler entwickelt in den 1930er Jahren ein pseudowissenschaftliches Konzept, angelehnt an den Neo-Lamarckismus. Er vertrat aber nicht nur die Ansicht, dass Pflanzen Eigenschaften, die sie im Laufe ihres Lebens erworben haben, vererben können, sondern lehnte Mutation und Selektion gänzlich ab und negierte die Existenz von Genen als unsozialistisch und deshalb falsch. Allerdings gelingt es Lyssenko, Stalin von seinen Ideen zu überzeugen und so steigt sein Einfluss, bis der Lyssenkoismus nicht nur als alleinige Lehrmeinung festgeschrieben wurde, sondern die Genetik überhaupt als faschistische und bourgeoise Wissenschaft diskreditiert wurde und zahlreiche Forscher verfolgt wurden und ihre Stellen verloren. Und während der Lyssenkoismus viele Jahre als überwunden galt, lässt sich in letzter Zeit ein Neo-Lyssenkoismus beobachten.

Datum: 5. September 2018 10:48 | Dauer: 0:35:16
Ein Zeitsprung über eine duellierende, bisexuelle Opernsängerin aus dem Frankreich des 17. und 18. Jahrhunderts.

Wir springen in dieser Folge ins Frankreich des 17. Jahrhunderts. Im Jahr 1673 wird hier Julie d'Aubigny geboren und schnell stellt sich raus, dass sie einen Lebensweg beschreiten wird, der für eine junge Frau dieser Zeit äußerst ungewöhnlich ist. Fechtend und singend lebt und liebt sie sich u.a. durch Paris, Marseille und Brüssel, wohl ein Grund warum sie auch heute noch als eine der bedeutendsten Opernsängerinnen Frankreichs gilt.

Datum: 29. August 2018 10:06 | Dauer: 1:11:19
Eine Entdeckungsreise durch Wien mit vielen kleinen Geschichten.

In dieser Folge lassen wir uns viele kleine Geschichten erzählen: Mit Thomas Harbich, der auf Twitter täglich einen #WienFakt präsentiert, sind wir durch Wien gelaufen und haben uns Orte zeigen lassen, die wir auch nach vielen Wien-Jahren noch nicht kannten. Wir lernen viel über Wien, über Thomas und sein #WienFakt-Projekt und begeben uns auf eine kleine Entdeckungsreise (stellenweise auch Abenteuerreise!) durch den 1. Bezirk.

Datum: 25. August 2018 14:42 | Dauer: 0:58:27
Ein Zeitsprung über die Geschichte des Filmstudios in Bendestorf

Wie in der Jubiläumsfolge 150 versprochen, veröffentlichen wir auch das komplette Interview mit Walfried Malleskat vom Filmmuseum Bendestorf. In dem Gespräch, das Daniel im Filmmuseum geführt hat, erzählt Malleskat unter anderem von den Anfängen des Filmstudios Bendestorf, der Gründung der Jungen Film-Union 1947 durch Rolf Meyer, vom Film „Die Sünderin“ (1951) mit Hildegard Knef in der Hauptrolle und von der gegenwärtigen Situation des Filmmuseums. Denn heute wird in Bendestorf nicht mehr gedreht: Es sollen auf dem Gelände Wohnungen entstehen, weshalb mit dem Abriss der Produktionshallen begonnen wurde.

Datum: 22. August 2018 11:24 | Dauer: 0:44:33
Ein Zeitsprung über die Imperial Trans-Antarctic Expedition

Wir springen in das Jahr 1914 und beschäftigen uns mal wieder mit einer Expedition: der Imperial Trans-Antarctic Expedition. Unter der Leitung von Ernest Shackleton war das Ziel, die Antarktis zu durchqueren. Die Mission scheiterte, weil das Schiff mit dem sie unterwegs waren, die Endurance, von Eisschollen zerquetsch wurde und unterging. Es folgte ein Kampf gegen das Eis, der sie zunächst auf die Insel Elephant Island führte. Von dort gelang es Shackleton, mit einer kleinen Gruppe nach Südgeorgien zu segeln und Rettung zu holen. Während die Geschichte um die Endurance-Expedition bis heute immer wieder erzählt wird, geriet die Ross Sea Party bald in Vergessenheit. Shackleton’s Forgotten Men sollten auf dem letzten Drittel der Antarktisdurchquerung Nahrungsmitteldepots für Shackleton anlegen.

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