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Datum: 10. Januar 2018 10:36 | Dauer: 0:39:16
Ein Zeitsprung über einen Mann der verschwindet und wiederkehrt. Doch nicht alles ist so, wie es scheint.

Wir springen in dieser Episode ins 16. Jahrhundert und beleuchten die Geschichte des vielleicht faszinierendsten Gerichtsfalls der Zeit. Es geht um Martin Guerre, baskischstämmiger Bauer in einem Dorf in den südfranzösischen Pyrenären. Eines Tages verschwindet der Mann spurlos, lässt Frau, Sohn und gesamte Habe ohne ein Wort zurück. Acht Jahre später kehrt er wieder, doch schnell stellt sich heraus, dass nicht alles so ist, wie es scheint.

Richard, Daniel
Datum: 3. Januar 2018 9:55 | Dauer: 0:29:13
Ein Zeitsprung über ein gescheitertes Propagandaprojekt

Wir beschäftigen uns dieser Zeitsprung-Episode mit einem gescheiterten NS-Propagandaprojekt: der NS-Thingbewegung. Nach 1933 wurde nicht nur der Bau von 400 Thingstätten geplant, sondern auch der Versuch unternommen, mit dem Thingspiel ein „germanisches“ Theater zu erfinden. Nach nur wenigen Jahren wurden die NS-Thing-Versuche aber wieder abgebrochen. Einige der damals gebauten Thingplätze werden bis heute genutzt, wie die Waldbühne in Berlin, die Heidelberger Thingstätte auf dem Heiligenberg oder das Kalkbergstadion in Bad Segeberg. Außerdem am Anfang: eine (ganz) kurze Einführung in die germanischen Ursprünge des Thing.

Richard, Daniel
Datum: 27. Dezember 2017 11:12 | Dauer: 0:48:53
Ein Zeitsprung über Werwölfe, einen Prozess und nicht zuletzt Bier

In dieser letzten Episode des Jahres springen wir ins späte 17. Jahrhundert. Diesmal in eine Gegend, die wir vorher noch nie besucht haben: das Baltikum. Fokus unserer Geschichte ist der Prozess um den alten Thiess: ein lettischer Leibeigener, dem vorgeworfen wird, ein Werwolf zu sein. Zur Verwirrung der ihn verhörenden Richter, bewegt sich der Prozess aber in eine völlig andere Richtung als erwartet. Bonus: wir lernen, was Werwölfe mit Bier zu tun haben!

Richard, Daniel
Datum: 20. Dezember 2017 10:26 | Dauer: 0:37:26
Ein Zeitsprung über die Linke nach dem Deutschen Herbst

Der dreitägige Tunix-Kongress Ende Januar 1978 war für viele, die sich dem linken Spektrum zugehörig fühlten, ein Wendepunkt und war Initialzündung für viele neue Projekte – von denen es heute noch einige gibt. Wenige Monate nach dem Deutschen Herbst kam nun im linken Spektrum wieder Aufbruchstimmung auf. Einigen gilt der Tunix-Kongress daher als Geburtsstunde der Alternativbewegung in Deutschland. Drei Jahre später, im August 1981, fand dann in Berlin der Tuwat-Kongress statt und Komputerfrieks riefen zu einem ersten Treffen auf, das wegweisend war für die Gründung des Chaos Computer Clubs wenige Jahre später. Der Historiker Michael März hat uns in dieser Episode als Experte unterstützt. Er hat mit einer Arbeit über die Linke Ende der 70er Jahre promoviert („Linker Protest nach dem Deutschen Herbst. Eine Geschichte des linken Spektrums im Schatten des ’starken Staates‘, 1977-1979“). Vielen Dank fürs Mitmachen!

Richard, Daniel
Datum: 13. Dezember 2017 10:36 | Dauer: 0:34:06
Ein Zeitsprung über Basken, Wale und einen folgenschweren Sommer auf Island im Jahr 1615

Erst im Jahr 2015 wird auf Island ein Gesetz offiziell für ungültig erklärt, das es allen Isländern erlaubt hatte, jeden Basken zu töten, der Fuß auf die Insel setzt. Wir sprechen in dieser Episode darüber, warum es zu diesem Gesetz kam, und springen dafür 400 Jahre in die Vergangenheit. Es geht um Basken, Walfang und einen folgenschweren Sommer in den Westfjorden Islands.

Richard, Daniel
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